Festivals & Live Reviews

Festivals & Live Reviews 25.09.2019, 16:04

SLAEGT, SATAN, SKYFORGER - PARTY.SAN 2019: Silberhochzeit in Thüringen

Seit 25 Jahren beglückt uns das PARTY.SAN mittlerweile mit erlesenen Bands und einer Spitzenorganisation. Durch den 2011 durchgeführten Umzug von Bad Berka nach Schlotheim konnte man die Rahmenbedingungen sogar noch deutlich verbessern, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich das Festival auch im Jahre 2019 steigender Beliebtheit erfreut. Drei Tage (musikalischer) Rauschzustand und eine Menge Spaß dazwischen erwarten euch auf den folgenden Seiten, die wir mit viel Herzblut und auch etwas Schweiß zusammengestellt haben. Herzlichen Glückwunsch Party.San! Auf die nächsten 25 Jahre!

HAUPTBÜHNE

DONNERSTAG

Im Blitztempo eilen wir vor die Bühne, da schon um 14:30 Uhr die Jungs von SLÆGT spielen. Musikalisch ist das Ganze anfangs durchaus zu genießen, allerdings ist der eigene, individuelle Sound nicht wirklich vorhanden, und so fällt von Song zu Song mehr auf, dass es diese Band auch in besser bzw. gut gibt. Der Kommentar „Tribulation in schlecht“ bzw. „die bessere Version von Herrn Peters“ („Tribulation in Slægt“) trifft den Nagel daher ausgezeichnet auf den Kopf. Nichtsdestoweniger steht hier keine miese Truppe auf der Bühne, und mit einem Augenzwinkern kann man den Start durchaus als gelungen bezeichnen. (sh)

Während Eisenfavst direkt nach Slaegt wieder von dannen eilt, um sein Zelt zu sichern (Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr wäre der Hackländer´sche „Palast“ beinahe dem aufziehenden Sturm zum Opfer gefallen, weil der Tunichtgut auf die Abspannleinen verzichtet hat...), dürfen RUNEMAGICK auf die Bretter. Die Schweden sind nach längerer Pause seit 2017 wieder aktiv, zocken eine eingängige Mischung aus Death- und Doom Metal und wissen die sicherlich nicht zuletzt aufgrund der frühen Stunde eher spärlich erschienenen Anwesenden gekonnt zu unterhalten.

Selbiges gilt auch für SKYFORGER, die direkt im Anschluss spielen: Die lettischen Pagan-Veteranen, die bereits seit Mitte der Neunziger die Bühnen mit ihrem folkigen Black Metal unsicher machen, sind nicht nur hervorragend eingespielt, sondern erfreuen sich auch allerbester Laune – und würden mit Sicherheit deutlich mehr Anklang finden, wenn ein guter Teil der Party.San-Gänger nicht noch mit der Anreise beschäftigt wäre. Sei´s drum: Die, die da sind, haben Spaß, die Band ebenfalls, und die ersten Biere laufen auch gut rein (findet auch Hackländer, der inzwischen wieder aufgetaucht ist und ganz aufgeregt von einem Bein aufs andere hüpft). (jp)

Die Death-Metal-Urgesteine INCANTATION ziehen seit 1989 unbeirrt ihr Ding durch, veröffentlichen konstant gute bis erstklassige Alben und haben viele Bands maßgeblich beeinflusst. Trotzdem ist es ihnen bisher nicht gelungen, aus dem Schatten manch anderer Genre-Größe herauszutreten. Vielleicht müssten sich John McEntee und seine Mannschaft auch mal mit großer Geste auflösen, um sich dann nach ein paar Jahren die Rückkehr vergolden zu lassen. Aber wie dem auch sei, Incantation sind heute hier und überzeugen mit präzise und voller Elan gespieltem Düster-Death. Man merkt den Amerikanern an, dass sie seit Veröffentlichung des aktuellen Albums „Profane Nexus“ 2017 quasi ununterbrochen auf Tour gewesen sind. Da sitzt jedes Break, und die wahnwitzigen Sweeping-Soli von Gitarrist Sonny Lombardozzi passen gut zum oftmals doomigen Death Metal. Stark: das ´Hell Awaits´-Cover, bei dem John McEntee an den Bass wechselt und, aufgrund technischer Probleme für kurze Zeit vom Instrument befreit, in Sachen Stageacting aufdreht. Ein ungewohnter, aber cooler Anblick.

Dass sich danach deutlich weniger Besucher SOILWORK anschauen wollen, spricht nicht gegen die Schweden. Es ist nur leider so, dass sie mit ihrer Musik auf diesem Festival deplatziert sind. Natürlich kann man Sänger Björn „Speed“ Strid und seiner Truppe nichts vorwerfen. Sie hängen sich rein, der Sound passt, und auch bei den cleanen Gesangsparts sitzt jeder Ton. Nur ist das Ganze eben eine Ecke zu poppig und harmlos, um bei der hier versammelten Härtner-Fraktion wirklich zu punkten. Anstandsapplaus gibt es aber natürlich trotzdem, und in den ersten Reihen finden sich auch tatsächlich ein paar echte Fans, die die Band ordentlich abfeiern. Unterm Strich nehmen Soilwork mit, was hier für sie zu holen ist. (ses)

CRAFT sind dann DIE Black-Metal-Band des Festivals. Ansagen? Nö. Show? Nö. Eingängige Hits spielen? Auch nö. Die Schweden, die ohnehin erst seit 2014 live auftreten, weil Gründer und Gitarrist Joakim Karlsson sich weder auf der Bühne noch generell im Mittelpunkt wirklich wohlfühlt, stehen für das, was Black Metal einst war: eine Gegenkultur, die nicht gefallen will. Craft wollen weder entertainen noch irgendwelche spirituellen Rituale zelebrieren, Craft wollen einfach Black Metal spielen und tun auch genau das. Sowohl die starr-frostigen Neunziger-Riffs als auch die raueren First-Wave-Einschübe wie in ´Fuck The Universe´ erschaffen eine eiskalte Aura, die Sänger Mikael Nox perfektioniert, indem er alles andere als einladend und kontaktfreudig performt. Besser kann man es bei strahlendem Sonnenschein nicht machen!

Weiter geht es mit ASCENSION – einer Band, die aufgrund rechter Querverbindungen ihres Labels im Rock Hard eigentlich nicht stattfindet, die wir an dieser Stelle aber auch nicht „verschweigen“ wollen. Musikalisch, inhaltlich und laut eigener Aussage auch persönlich propagieren Ascension keine politisch extremen Inhalte und haben, das kann man nicht abstreiten, mit „Consolamentum“ (2010) eines der besten deutschen Black-Metal-Alben veröffentlicht. Davon spielt die Band heute nur zwei Stücke, der Fokus liegt auf der neuesten Veröffentlichung „Under Ether“. Die überaus finstere Aura der Musik wird auf die Bühne gebracht und durch die nahezu entmenschlichte Frontfigur kraftvoll-düster vorgetragen. Die feinen Melodien, eingebettet in energische Riffs von sich nach und nach unter Blastbeats steigernden Gitarren, wirken wie ein abgründiger Sog, in den der Zuschauer mitgerissen wird. Ein gelungener Auftritt voller Extreme und Emotionen - aber eben mit deutlichem Beigeschmack. (mam)

Es folgen Austria´s Finest: BELPHEGOR. Helmuth, Serpenth und Pawel Jaroszewicz bitten zum Blast-Gewitter und präsentieren vor allem Songs ihres aktuellen Albums „Totenritual“. Sänger und Gitarrist Helmuth Lehner sieht schon seit einiger Zeit aus wie der untote Gollum, klingt aber nach seiner überstandenen Typhus-Erkrankung wie Sauron höchstselbst. Alter, was für ein brutales Organ! Die hohen Schreie übernimmt Bassist Serpenth, der ein bisschen wie Zed aus „Police Academy“ aussieht. Doch Schluss mit den Oberflächlichkeiten: Was Belphegor heute abliefern, ist Champions-League-Black-Death. In dieser Form hat die Band Headliner-Format, dürfte aber gerne noch den einen oder anderen älteren Hit auspacken. (ses)

Die Full Stacks sind aufgedreht, der rau vibrierende, tiefe Gitarrensound lodert, und ein „Ugh!“ dröhnt durchs Mikrofon – das klingt nach Hellhammer und ist es auch (fast): Tom G. Warriors Hellhammer-Tribute-Band TRIUMPH OF DEATH steht vor unzähligen gespannten Gesichtern und eröffnet mit ´The Third Of The Storms (Evoked Damnation)´ ihren Set. Der Sound der Gitarren ist den alten Hellhammer-Aufnahmen so nahe, dass man sich – wenn man über den Notenständer im Bild hinwegsehen kann – beinahe ins Jahr 1983 zurückkatapultiert fühlt und Gänsehaut bekommt. Tom zeigt sich wirklich gut bei Stimme, sodass Nummern wie ´Messiah´ und ´Maniac´, aber auch das Celtic-Frost-Cover ´Visions In Mortality´ sitzen und die Fanherzen sicht- und hörbar höher schlagen. Leider ohne ´Satanic Rites´ und ´Buried And Forgotten´ endet die Show mit ´Triumph Of Death´, und auch wenn sich Hellhammer selbstverständlich schon allein aufgrund des Todes von Martin E. Ain nicht wiederbeleben lassen, bleibt der Auftritt als coole Erfahrung in Erinnerung. Only death is real! (mam)

HYPOCRISY waren vor ihrer Tour mit Kataklysm im vergangenen Herbst nahezu abgeschrieben. Ein großer Fehler! Die Altmeister der pathetischen Death-Metal-Melodien kehren überzeugend auf die große Festival-Bühne zurück. ´End Of Disclosure´ macht einem bewusst, dass das letzte Album bereits sechs Jahre auf dem Buckel hat. Die grandiose Verfassung, in der die Band diesen großen Gig abliefert, lässt das allerdings vergessen. Die souverän vorgetragenen Midtempo-Bombastkracher ´Eraser´, ´Fire In The Sky´ und natürlich ´Roswell 47´ zeigen: Mit Peter Tägtgrens Bande ist offenbar jederzeit zu rechnen. (gb)

FREITAG

Dass nicht alle Besucher des Festivals auf Goregrind stehen, muss nicht extra erwähnt werden. Dennoch erfreuen sich Bands aus diesem Genre einer erstaunlichen Beliebtheit, und so stehen um zwölf Uhr beachtlich viele Leute vor der Bühne, um GUTALAX abzufeiern. Die gleich tönenden Songs und die grauenhaften Laute, die „Sänger“ Maty ins Mikro rülpst, werden auch von den Klopapierrollen, die ins Publikum geworfen werden, nicht besser. Immerhin sieht die im „Tatortreiniger“-Dress gekleidete Band es mit Humor: „Wir spielen jetzt einen neuen Song für euch. Es wird aber keiner merken, weil eh alles gleich klingt.“

Ohne Humor, aber dafür mit technischem Death Metal spielen anschließend DEFEATED SANITY ihre Songs für die Meute. Solch ein Getrümmer ist natürlich seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Party.San, und die Berliner vollbringen an ihren Instrumenten durchaus das eine oder andere Kunststück. Auf längere Sicht wird der Auftritt allerdings etwas fad, und so lichten sich die Reihen vor der Bühne doch zunehmend. Die aufrichtigen Fans solcher Musik bleiben natürlich vorne stehen und zollen ihren Helden Tribut.

Mit THE CROWN geht es melodischer und abwechslungsreicher zu Werke. Die Schweden wissen seit mittlerweile 20 Jahren mit ihrem Sound zu begeistern, und so walzt eine düstere Klanglawine über Schlotheim. Die schneidigen Gitarrenmelodien und die unerbittlich wummernde Bassdrum, gepaart mit Schreihals Johan Lindstrand, sind definitiv das erste Highlight des Tages. Wenn man allerdings auch mit Refrains wie dem von ´Iron Crown´ anreist, kann man sich sicher sein, dass zwei Drittel der Zuschauer lauthals mitbrüllen und die Rübe schütteln. (sh)

Musikalische Ausreißer gab´s auf dem Party.San schon immer, dieses Jahr sind es allerdings gefühlt ein paar mehr als in der Vergangenheit. SOLSTICE zocken Epic Doom, sind dank ihres aktuellen Longplayers „White Horse Hill“ – dem ersten seit zwei Dekaden – derzeit wieder in aller Munde und haben in diesem Jahr bereits das Keep It True angemessen zerlegt. Der Gig am heutigen Nachmittag gerät ebenfalls zum Triumphzug, auch wenn Eisenfavst das natürlich mal wieder anders sieht: „Die Band gibt´s auch in gut, nennt sich dann Primordial“, moppert der alte Miesepeter vor sich hin. Völliger Blödsinn, aber wem erzähle ich das...

Dass MIDNIGHT auf der Bühne nix anbrennen lassen, ist allseits bekannt, und auch heute geben Athenar und seine Mi(e)tmusiker mal wieder alles. Die Sonne lacht, die Setlist (vier Songs von „Satanic Royalty“, jeweils zwei von „No Mercy For Mayhem“ und „Sweet Death And Ecstasy“ sowie diverse EP-Tracks) bietet einen guten Überblick über das bisherige Gerumpel der Amis, und vor der Bühne ist die Hölle los. Volle Power! (jp)

KRISIUN verkörpern die brachial blastende Virtuosität – und das zu dritt. Das fest in den Set integrierte, etwas hüftsteife ´Blood Of Lions´ mit abgestoppt groovendem Midtempo belegt das noch nicht. Der aktuelle Titeltrack ´Scourge Of The Enthroned´ spricht da schon eine andere Sprache und hat mit den typischen komplexen Riffs und nicht nachlassenden Growls das Zeug zum Klassiker. Apropos: Ein ´Ace Of Spades´-Cover gönnen sich die drei Brasilianer und werden mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Bevor ARKONA beginnen, wechselt das Publikum sich komplett aus. Dudelsack und Flöte sind nichts für Liebhaber von puristischem Death Metal. Ist es Geschmackssache, dass diese Instrumente elektrisch verstärkt nicht ins Ballerblast-Konzept passen, oder ein grundsätzliches Problem? Die Fans feiern die Russen, aber diese Folk-Metaller treffen hier nicht den Nerv der ganz großen Menge. (gb)

Ich sag´s mal so: NIGHT DEMON gehen ja eh immer. Völlig egal ob auf großer oder kleiner Bühne, in Clubs oder auf Festivals, vor zehn oder 5.000 Leuten – Frontmann Jarvis Leatherby und seine Crew reißen sich so dermaßen konsequent den Arsch auf, dass man sie schon alleine aufgrund dieser Tatsache einfach lieben muss. Das gilt natürlich auch hier und heute, und obwohl die Pyro-„Show“ nicht einer gewissen Komik entbehrt (es wirkt ein wenig, als ob der zuständige Feuerwerker die Songs nicht kennen würde und wahllos auf die Knöpfe drückt), kann die Band einfach mal alles. Jetzt wird´s langsam aber wirklich Zeit für eine neue Platte, Jarvis... (jp)

Die schöngeistigsten Blasphemiker sind mit Sicherheit ROTTING CHRIST. Hymnisch volltönend und zur besten „Tagesschau“-Zeit bereits durchdringend laut erklingen die Songs der untypischen Melodic-Black-Metaller – mittendrin immer wieder Sakis Tolis´ rhythmische Shouts. Die Griechen haben live nur selten enttäuscht – heute zeigen sie sich in Hochform. Der zwischendurch einsetzende Nieselregen hält kaum jemanden davon ab, sich dem Stakkato-Blast mit treibenden Riffs und voller Symphonic-Untermalung hinzugeben. Das hymnische Midtempo taugt zum verträumten Bangen oder Fäusterecken. (gb)

Es gießt wie aus Eimern, als MGLA auf die Bretter steigen, doch auch bei diesem Act scheint das kaum jemanden zu stören: Mit Regenschirmen und -capes bewaffnet steht eine immer noch große Menge an Leuten vor der Bühne und lässt sich von der Zerrissenheit in den Riffs der polnischen Black-Metaller forttragen. Die Brachialgewalt macht live noch mehr Gänsehaut als auf Platte und schafft es, das Publikum sichtlich zu fesseln. Mgla haben etwas Spezielles in ihrer Musik, das eine Aura erschafft, mit der sie zweifellos herausstechen und (mal wieder) einen grandiosen Auftritt spielen. Bleibt nur zu hoffen, dass die neu angekündigte Platte endlich auf einem anderen Label als Northern Heritage erscheint... (mam)

Nach den Grauzonen-Kapuzinern heißt es nun wieder (siehe Belphegor): No fucking bullshit! DEICIDE haben außer einem großen Logo-Backdrop keine Show-Elemente mitgebracht, dafür aber einen Sack voller Mörderriffs, die sie uns ultratight und in herrlich klarem Sound vor den Latz knallen. Da macht es auch nichts, dass es wieder zu regnen anfängt. Muss man eben mit klarkommen, wenn die Songtitel ´When Satan Rules His World´, ´Dead But Dreaming´ und ´Once Upon The Cross´ heißen. Glen Benton beschränkt sich aufs Ansagen der Titel, und auch die beiden Gitarristen machen sich in Sachen Stageacting nicht gerade krumm. Aber trotzdem steht man da und ist einfach nur geplättet. Mag sein, dass bei der Truppe mehr schiefgeht als bei anderen. Doch wenn sie da sind – der Gig am Vortag musste wegen eines verpassten Fluges ausfallen –, dann liefern sie. Und zwar richtig!

Das lässt sich heute auch von TESTAMENT sagen, was keineswegs selbstverständlich ist. Zu viele Gigs in den letzten Jahren waren wegen eines miserablen Sounds alles andere als ein Vergnügen. Aber nicht so heute: Klar, druckvoll und ausgewogen klingt das Bay-Area-Quintett. Dadurch knallen die alten und neueren Hits nicht nur besser, auch die musikalischen Fähigkeiten der Ausnahmetalente Skolnick (g.), DiGiorgio (b.) und Hoglan (dr.) kommen so zur Geltung. Aber auch Eric Peterson und Chuck Billy sollen an dieser Stelle nicht übergangen werden. Sie bilden sozusagen das Rückgrat und erden die ansonsten aus Überfliegern bestehende Band. Besondere Attraktion: das coole, aber auch etwas aus der Zeit gefallene Gitarrenhelden-Posing von Alex Skolnick, der sich zugleich keine Blöße gibt und Licks und Soli mit überirdischer Präzision rauslässt. Ganz großes Kino! (ses)

SAMSTAG

Warum VULVODYNIA den weiten Weg aus Südafrika (Klimaschutz!) angetreten sind, bleibt wohl ein Rätsel. Der Death/Grind-Stumpfsinn macht zumindest keine große Freude, und daher ist es umso fragwürdiger, warum Bands wie Goat Explosion mit ihrer Kunst ins Zelt verbannt werden, um dann solche Truppen auf der Hauptbühne spielen zu lassen. Geschmäcker sind ja verschieden, aber selbst mit journalistischer Objektivität kann man dieser Truppe nicht allzu viel abgewinnen. Vielleicht sollten die Musiker ein paar Regler mehr mit Fingerspitzengefühl bedienen, wenn man schon so einen Sound haben muss.

Deutlich besser wird es danach mit den (abseits der Bühne) freundlichen Isländern von SVARTIDAUDI. Eines muss mal gesagt sein: Die späten Neunziger haben dem Black Metal nicht unbedingt nur gutgetan, und daher ist es umso erfreulicher, dass heutzutage wieder Bands mit künstlerischem Anspruch und den entsprechenden Songideen unterwegs sind. Die Saitenklänge fräsen sich nur so ins Gehirn und hinterlassen einen Ohrwurm nach dem anderen. Allen voran das unfassbar geniale ´Burning The World Of Excrement´ – ein wahres schwarzes Meisterwerk, das sich wie schwarze Lava über das Gelände legt. Dass diese Teufelsmelodien dann noch mit wahnhafter Raserei kombiniert werden, lässt keine Wünsche offen. Grandioser Kram!

Die Amerikaner von JUNGLE ROT heben anschließend wieder die Death-Metal-Klänge aus der Tiefe, können aber vor allem durch die Rhythmusfraktion einiges an Boden gutmachen. Die Midtempo-Mitnick-Riffs à la Benediction lassen das eine oder andere Bier über die Köpfe der bangenden Meute fliegen, und insgesamt ist jetzt eine ausgelassene Festival-Stimmung zu bemerken, was die Truppe natürlich zu noch mehr Anfeuerungsansagen anstachelt. Für die Uhrzeit eine perfekte Bandwahl! (sh)

Hach, wie die Zeit vergeht: Vor nicht allzu langer Zeit habe ich SUICIDAL ANGELS noch auf ihrer Tour mit Sodom, Exodus und Death Angel begleitet, und heute steht nicht nur der Release des brandneuen Longplayers „Years Of Aggression“ ins Haus, sondern die Griechen auch auf der Schlotheimer Bühne. Die Show ist so solide, wie man es von der Band um Fronter Nick Melissourgos gewohnt ist, und bietet in der Mittagshitze genau den richtigen Soundtrack für einen ersten Ausflug zum Brutz-und-Brakel-Stand, wo – man ahnt es schon – Kollegin Malon bereits seit den frühen Morgenstunden „bruncht“. Uiuiuiui. (jp)

VOMITORY sind so etwas wie das ungeliebte Stiefkind der schwedischen Death-Metal-Szene. Doch nach ein paar Jahren Pause werden auch sie wieder von der Szene (oder zumindest von den Bookern) willkommen geheißen. Dabei hat sich eigentlich nichts geändert. Die Schweden spielen nach wie vor ihren in hoher Schlagzahl rödelnden Death Metal, bei dem live doch manches Detail verloren geht. Und sollte die Band froh darüber sein, wieder am Start zu sein, merkt man auf der Bühne nichts davon. Das sieht eher nach „business as usual“ aus. (ses)

SATAN müssen heute ohne Steve Ramsey auskommen, denn der Gitarrist hatte unlängst einen (nicht näher definierten) Unfall, wie man von der Bühne aus verlauten lässt. Zum Glück scheint es nichts Tragisches gewesen zu sein, denn die Briten sind trotz der widrigen Umstände so spielfreudig wie eh und je unterwegs, und mal ehrlich: Wer ein derartiges Feuerwerk von Hits im Programm hat, kann ja ohnehin nicht verlieren, und es ist immer wieder eine Freude mitanzusehen, mit wie viel Elan Brian Ross, Russ Tippins und der Rest der Bande nach so vielen Jahren im Geschäft noch gemeinsam musizieren. Headliner der Herzen! (jp)

IMMOLATION sind einerseits, was Alben und Shows angeht, eine sichere Bank, und zugleich faszinieren sie immer wieder aufs Neue. Das exaltierte Gitarre-nach-vorne-Reißen von Axtmagier Robert Vigna ist ein ebenso vertrauter wie beeindruckender Anblick, und die imposante Gestalt von Ross Dolan verkörpert so archetypisch den Death-Metal-Fronter wie wenige andere. Dass auch musikalisch alles vom Feinsten ist, muss nicht extra erwähnt werden. Zeitlos gut. (ses)

Bei DESTRUCTION ist es vor der Bühne wirklich gerammelt voll, und die Band, deren neues Album „Born To Perish“ am Vortag veröffentlicht wurde, dankt es den Anwesenden mit einem erstklassigen Thrash-Feuerwerk, das keine Wünsche offen lässt. Frontmann Schmier heizt die Stimmung an, das Gitarrendoppel (jawoll, Destruction sind seit diesem Jahr wieder zu viert unterwegs) präsentiert sich hervorragend aufeinander eingespielt, die Pyros zischen, der Sound kracht. Passt! (jp)

Nach dem aufgedrehten Schmier am Ansagenmikro üben sich NAGLFAR in grimmiger Ernsthaftigkeit. Dabei ist ihr Melodic-Black-Metal ein wohliger Kokon aus Gitarrenmelodie und Blast. Bekannte Songs wie ´And The World Shall Be Your Grave´, ´Black God Aftermath´ und ´The Perpetual Horrors´ punkten in Schlotheim mit gut abgemischten, flächendeckenden Gitarrenwänden. Aber es macht sich der Eindruck breit, dass auf die Dauer die Power fehlt, weil es keine Spitzen gibt und selbst den wütenden Growls, eingebettet in Wohlklangmelodien, der Ernst fehlt. Schönes Nostalgie-Gerase ist es allemal. (gb)

Mit LEGION OF THE DAMNED geht es langsam in den Endspurt. Mit einer starken Platte im Gepäck lassen die Niederländer nichts anbrennen. Schnörkellos zocken die Thrasher ihr Programm runter, und wie immer lebt die Band mehr von ihren Riffs und dem treibenden Beat als von ihrer Bühnenpräsenz. Sieger der Herzen werden Legion Of The Damned in diesem Leben nicht mehr. Aber sie liefern. (ses)

Was soll man zu Bands wie SÓLSTAFIR noch schreiben? Seit Jahren gehören die Isländer zum Hochadel, wenn es um musikalisch-sensible Emotionen geht, und die Jungs werden im Laufe der Zeit sogar immer noch besser. Wenn zwischen den brachialen Sounds von Legion Of The Damned und Bloodbath plötzlich jemand mit einer Stimme wie der von Addi auf der Bühne steht, kann man sich kein besseres Abendprogramm wünschen. Angefangen bei den Ohrwürmern der Balladen bis hin zu den fast schon derwischähnlichen Instrumentalausbrüchen hat diese Band so dermaßen viel Tiefgang, dass man Tränen in den Augen hat. Die beste Band des Festivals! (sh)

BLOODBATH wird die Ehre zuteil, das diesjährige Party.San zu beschließen. Wer nun der „wahre“ Sänger der Band ist, darüber sind die Meinungen geteilt. Fest steht, dass die Nick-Holmes-Version heute ziemlich überzeugen kann. Das staubige Krächzen des Paradise-Lost-Fronters hat im Kontext des fetten Schweden-Death seinen ganz eigenen Charme, und seine aristokratische Bühnenpräsenz ist für die einen eine willkommene Abwechslung und für die anderen ein rotes Tuch. Eine Konsensband sind Bloodbath jedenfalls nicht, aber zu viel Harmonie braucht ja auch keiner. Insofern ist die Show ein gelungener Festival-Abschluss. Auf die nächsten 25 Jahre! (ses)

Nicht nur zwischen Brutz-, Brakel- und Cuba-Libre-Stand, sondern auch zwischen Haupt- und Zeltbühne tingelten dieses Jahr für euch hin und her: Mandy Malon (mam), Jens Peters (jp), Stefan Hackländer (sh), Sebastian Schilling (ses), Gretha Breuer (gb) und Dani Lipka. Die Fotos schoss Alexandra Zackiewicz.

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ZELTBÜHNE

DONNERSTAG

BALMOG haben die Ehre, die Zeltbühne zu eröffnen, und dürfen sich vor einer gut gefüllten Hütte beweisen. Die Spanier präsentieren reichlich dissonanten Black Metal samt überwiegend cleanen, Primordial-ähnlichen Vocals, der rau, atmosphärisch und treibend daherkommt und für einen Opener stark ist. Auch wenn das Ganze noch eine Prise mehr scheppern könnte, überzeugen Balmog mit Authentizität, unterschwellig lodernden Riffmelodien und einem guten Sound.

Anders als die Italiener von DEVANGELIC, die ihre Bassdrum partiell gegen leere Jogurtbecher ausgetauscht zu haben scheinen. Zum getriggerten Plastiksound gesellen sich durchweg tiefes Grunzen und solides Brutal-Death-Geholze, zu dem ein paar Spaßköppe in den vorderen Reihen einen Mini-Circle-Pit starten und nicht den Kopf, sondern wild die Hand in der Luft schütteln. Wieder was gelernt! (mam)

Haare vorm Gesicht, statisches rotes Licht und viel Nebel. Dass das Tageslicht das Zelt erhellt, zerstört den erwünschten Effekt okkulter Unheimlichkeit bei TAPHOS. Der Kopenhagener Death Metal mit stimmhaftem Kreischen kommt live sehr blackig rüber. Das liegt nicht nur an der Attitüde, sondern auch an der Gesangsart. ´Impending Peril´ vom 2018er Debüt bietet gepflegte Raserei, zu der die Gitarren bei den herrschenden Soundverhältnissen diffus brummeln.

Die kleinen Brüder von Krisiun? Damit wird man NERVO CHAOS nicht ganz gerecht: Mit zweistimmigen, bellenden Stakkato-Growls und Nähmaschinen-Drums nehmen die Brasilianer Death-Metal-Extremisten für sich ein – „no matter if you have short or long hair“, wie sie postulieren. Blasts und prägnante Gitarrenriffs überzeugen, das zackige Midtempo weniger – scheint einfach nicht die Kernkompetenz zu sein. Mit einem „See you in hell“ verabschieden sich Nervo Chaos nach ihrem kurzweiligen Gig.

Die nächste Band im Zelt, die dem Newcomer-Status seit gut 20 Jahren entwachsen ist: BEHEADED. Klingt abgedroschen, aber so ist es: Beheaded sind Meister der kontrollierten Raserei. Das vielschichtige Blast-Gekloppe und die strukturierten Tempowechsel werden nie zum Geschwindigkeitseinerlei, sondern bleiben überraschend. ´A Greater Terror´ vom neuen Album „Only Death Can Save You“ gerät durch die reine Gitarrenwucht zu etwas Großem. (gb)

FREITAG

Ich behaupte mal ganz dreist, dass TRAITOR heute zu wesentlich späterer Zeit auf der Hauptbühne spielen würden, wenn die Truppe bereits in den Achtzigern aktiv gewesen wäre – denn dass, was die Balinger um den singenden Drummer Andreas Mozer sowohl musikalisch als auch energetisch abliefern, kann locker mit dem mithalten, was Kreator und Konsorten vor 30 Jahren berühmt gemacht hat. Tja, hätte, hätte, Fahrradkette, jetzt muss man halt als Nachmittags-Opener im Zelt auf die Bretter. Davon lässt man sich allerdings nicht die Laune verhageln, und wer den Weg ins Zelt findet, wird mit einer in jedweder Hinsicht astreinen Show belohnt.

Ebenfalls aus dem Süden der Republik stammen NEKROVAULT, die mit ihrem Black-Death seit gar nicht allzu langer Zeit vom bayrischen Memmingen aus die Szene unsicher machen. Die Band hat zwar erst zwei EPs in der Hinterhand, die haben es aber gehörig in sich – und dementsprechend ist es im Zelt rappelvoll. Die knappe halbe Stunde Spielzeit vergeht wie im Flug, und man darf sich sicher sein, dass Nekrovault in näherer Zukunft deutlich größere Bühnen benötigen werden. (jp)

Wo Nekrovault auf Atmosphäre setzen, wollen dir STILLBIRTH an die Eingeweide – zumindest direkt vor der Bühne mit ihren brachialen Beatdowns, auf die verlässlich Pig Squeals und Gurgel-Growls folgen. Stillbirth sind eben richtige Bilderbuch-Slammer. Die Spaß-Ausstattung im Publikum darf zum Frank-Mullen-Gedächtnis-Luftzerhacken nicht fehlen: Diesmal ist es ein Riesen-Schwimmreif-Flamingo. (gb)

Unter tiefblauem Licht betreten die deutschen Pagan-Black-Metaller FIRTAN die Zeltbühne. Anders als bei anderen derzeit beliebten Gruppen kommen die Streicher hier nicht vom Band, sondern eine waschechte Geigerin streut melancholische bis romantische Dramatik in den dissonant bis roh-melodisch gespielten Black Metal der Lörracher. In den Klargesang-Momenten wirkt das Ganze deutlich besonderer als unter dem typischen Gekrächze, sodass man den durchaus sympathischen Jungs für die Zukunft noch mehr Mut zur Eigenheit ans Herz legen möchte.

Headliner der kleinen Bühne ist heute niemand Geringeres als die älteste Death-Metal-Band Hollands: THANATOS. Kein Wunder also, dass das Zelt proppenvoll ist und sich sogar Possessed-Sänger Jeff Becerra auf dem diesjährigen Rock Hard Festival als Fan der Truppe outete. Der old-schoolige Death-Thrash trifft genau den Nerv des Party.San-Publikums, kommt ohne jede Schnörkel aus und besticht durch rohe Aggressivität, Schnelligkeit und absolut fiese Riffs. Killer! (mam)

SAMSTAG

Um zehn Uhr (verrückt!) starten BLACK MOOD auf der Tentstage das Samstags-Programm, und immerhin finden sich ein paar Frühaufsteher sowie Durchmach-Zombies im Zelt ein. Die beiden Brüder aus Thüringen trümmern recht ordentlich los und präsentieren der halb wachen Schar einen Mix aus Sludge- und Doom-Krempel. Wenn eine Band allerdings nur aus Vocals, Gitarre und Schlagzeug besteht, dann muss man leider Songwriter-Qualitäten wie Mantar haben, um die ganze Sache irgendwie kompensieren zu können. Leider wirkt der Set daher eher wie ein Proberaum-Gig ohne sonderliche Vielschichtigkeit.

Ganz anders danach GOAT EXPLOSION. Was zunächst wie ein Soundcheck beginnt, artet in ein herzzerreißendes Anfangsstück aus, das vor allem vom Gesang und den Gitarrensounds von Frontmann Basti getragen wird. Als dann die gesamte Band einsetzt, überzeugt so ziemlich jeder Ton, und die Kombination aus Warning/40-Watt-Sun-Gesang und den technischen Instrumentalisten lassen den doch eher zu belächelnden Bandnamen schnell vergessen. Dynamik, Songwriting und die gewisse Klasse machen hier einen deutlichen Unterschied, und man kann den Leipzigern nur wünschen, dass es in den kommenden Jahren mal einen Platz auf der Hauptbühne für sie geben wird. (sh)

CARNAL TOMB heizen mit ihrem Old-School-Death-Metal im Zelt ordentlich ein. Originalitätspreise gewinnen sie damit zwar nicht, aber wie auch das kürzlich erschienene Debüt „Abhorrent Veneration“ zeigt, schreiben die Berliner schmissige Songs, die auch live super funktionieren.

DAMNATION DEFACED sind mit brandneuem Album im Gepäck nach Schlotheim gereist. Der groovige Death Metal mit spacigen Synths im Hintergrund kommt zu Recht gut an, die Band spielt tight, und der Sound ist erstklassig. Dass die Band nach ein paar Songs eine Cellistin auf die Bühne holt, die Sänger Philipp trocken mit „das ist die Linda“ vorstellt, ist nicht nur optisch eine Bereicherung. Gekonnt fügt sie sich in den breiten Sci-Fi-Sound ein und unterstützt subtil die teilweise zur Melancholie neigenden Melodien. Starker Auftritt. (ses)

„Gib ihm!“ heißt es dann bei UNDERGANG, denn die Dänen treten auf, wie sie klingen: aggressiv, rau und direkt. Egal ob in den zähflüssig walzenden oder brachial punkigen D-Beat-Passagen, ihr Death Metal bleibt so finster, abgründig und anti, wie es anno 2019 nur möglich ist. Kein Wunder, dass es endlich auch im Zelt mal unter den Zuschauern rumpelt, kracht und jubelt und die halbe Stunde deutlich zu schnell vergeht. Ein absolut authentisches Ding!

Nicht weniger authentisch, aber anders abgefahren poltert es bei MALOKARPATAN. Ein großer, langhaariger Mann mit Sonnenbrille, holzigem Zepter und schwarz-rotem Umhang betritt die Spielfläche und ist damit schon absoluter Kult, der nur noch von der Mischung aus Black- und Heavy Metal, die die slowakische Truppe aus Bratislava zockt, getoppt wird. Auf zarte, melancholische Melodien folgen schnell mal ein absolut klassisches Heavy-Metal-Solo und punkiges Uptempo, was zu vollkommener Begeisterung im Publikum führt. Genial!

Ähnlich zufriedene und durchaus auch deutlich beeindruckte Gesichter hinterlassen DEATHRITE. Die Leipziger brillieren mit einer Mischung aus straighter Brutalität und Gewalt in den Black/Death/D-Beat/Uptempo-Phasen und tief mitreißender Emotionalität in den erstklassigen Soli, untermalt von einer durchweg bewegten und lebendigen Performance. „Ein Fall für die große Bühne“, meint Kollege Peters, und dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Hammer! (mam)

UNSERE UPS AND DOWNS

STEFAN „EISENFAVST“ HACKLÄNDER

TOP: Sólstafir, Svartidaudi, Mgla

FLOP: Vulvodynia

WÜNSCHE FÜR 2019: (Dolch), DHG, Farsot, Ved Buens Ende

MANDY MALON

TOP: Midnight, Incantation, Undergang, Mgla, Craft, Svartidaudi, Destruction, Immolation, Deathrite

FLOP: der Regen bei Deicide

WÜNSCHE FÜR 2019: Archgoat, Denial Of God, Discharge, Doom, Zeke, Blasphemophagher, Helvetets Port, Darvaza, Impetuous Ritual

SEBASTIAN SCHILLING

TOP: Deicide, Belphegor, Hypocrisy, Testament, Suicidal Angels, Damnation Defaced, Incantation, Beheaded, Rotting Christ

FLOP: Jungle Rot leider verpasst, der Regen bei Deicide

WÜNSCHE FÜR 2019: Wäre cool, wenn es Morbid Angel mal wieder nach Deutschland schaffen würden. Ansonsten lass ich mich gerne überraschen.

GRETHA BREUER

TOP: Beheaded, Deicide, Bloodbath

FLOP: Ascension, Mgla

WÜNSCHE FÜR 2019: Martyrdöd, Okkultokrati, Misery Index

Bands:
SLAEGT
SATAN
SKYFORGER
INCANTATION
SOILWORK
DESTRUCTION
BELPHEGOR
HYPOCRISY
DEFEATED SANITY
LEGION OF THE DAMNED
SOLSTICE
MIDNIGHT
KRISIUN
BLOODBATH
NIGHT DEMON
DEATHRITE
TESTAMENT
VULVODYNIA
TRAITOR
SUICIDAL ANGELS
Autor:
Onlineredaktion

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