Festivals & Live Reviews


Foto: Summer Breeze

Festivals & Live Reviews 25.09.2019, 15:10

BULLET FOR MY VALENTINE, QUEENSRYCHE, AVATAR - SUMMER BREEZE 2019: Wolverine im Gruselhaus

Von Stillstand kann beim SUMMER BREEZE, einem der etabliertesten Festivals der Republik, keine Rede sein: Auch in diesem Jahr haben die Festivalmacher wieder ein wenig an der Infield-Aufteilung gebastelt. Die Anordnung der Essensläden und des Festival-Shirt-Standes hat sich verändert, und die kleinste der drei Infield-Bühnen hat nicht nur ein größeres Vordach, sondern auch den etwas sperrigen Namen Wera Tool Rebel Stage verpasst bekommen. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Die Rock-Hard-Abgesandten freuen sich über vier Tage Metal-Vollbedienung im sonnigen Süden.

Mittwoch

Los geht es für den Verfasser dieser Zeilen vor der etwas größeren T-Stage, auf der DEATH ANGEL spielen. Die Bay-Area-Legende darf vor gut gefülltem Platz ran. Das Publikum ist offensichtlich absolut heiß auf Thrash Metal, denn gleich zu Beginn gibt es einen sehenswerten Moshpit zu bestaunen, und auch das eine oder andere Haupthaar wird schon mal gut durchgelüftet. Mark Osegueda und Konsorten legen derweil auf der Bühne einen kompetenten und tighten Auftritt hin, der die Stellung der Band als toller Live-Act einmal mehr unterstreicht.

Noch einen Ticken voller ist es anschließend bei SOILWORK. Fronter Björn Strid hat im Gegensatz zum letzten Jahr seinen lilafarbenen Anzug zu Hause gelassen, nicht aber seine bestechenden Fronterqualitäten. Das Publikum beweist bei Songs wie ´Stabbing The Drama´ Textsicherheit, aber auch die insgesamt vier Tracks des grandiosen aktuellen Albums „Verkligheten“ werden völlig zu Recht abgefeiert, wobei sich ´Stålfågel´ als formidabler Rausschmeißer entpuppt.

Die zweite schwedische Band am heutigen Abend hört auf den Namen HYPOCRISY und kann sich wie ihre Landsleute zuvor nicht über mangelnden Zuspruch beklagen. Auch wenn der Sound insgesamt etwas basslastig ist, freuen sich alle Anwesenden über die Rückkehr der Melo-Deather auf die Bühnen dieser Welt, und Fronter Peter Tägtgren lässt außerdem die Information fallen, dass man in nicht allzu ferner Zukunft mit dem Nachfolger des 2013er Albums „End Of Disclosure“ rechnen darf. Kein Wunder, dass das abschließende ´Roswell 47´ frenetisch abgefeiert wird.

Definitiv rabaukiger geht es danach auf der Wera Tool Rebel Stage zu. MIDNIGHT rennen dort mit ihrem räudigen Black´n´Roll offene Türen ein, sodass es vor und auf der Bühne keine Sekunde Stillstand zu verzeichnen gibt. Dabei ist dem Trio zum Abschluss sogar die Bühne zu klein, Fronter Athenar zündet auf dem Wellenbrecher stehend seinen Bass an. Ein Liveabriss wie aus dem Bilderbuch!

ENSLAVED reißen die T-Stage nicht ab, sondern wollen sie offensichtlich mit purer Atmosphäre zum Bersten bringen. Dabei helfen den Norwegern nicht nur ihre ebenso monumentalen wie opulenten Stücke – alleine der Opener ´Ethica Odini´ bringt es schon auf Platte auf acht Minuten Spielzeit –, sondern auch die sternenklare Nacht und die im Hintergrund der Bühne passend beleuchteten Bäume. Kein Wunder also, dass der Gig einen Gänsehautschauer nach dem anderen verursacht. Dabei tut sich vor allem Keyboarder Håkon Vinje hervor, dessen gefühlvoller Klargesang mittlerweile fast genauso viel Platz einnimmt wie Grutle Kjellsons Shouts. Kann es einen besseren Tagesabschluss geben? (mbl)

Donnerstag

Der zweite Tag auf dem Schwermetall-Acker in Dinkelsbühl beginnt mit einem ordentlichen Regenguss und IRON REAGAN, die dieses Jahr die Main Stage einweihen. Das US-Crossover-Kommando gibt von Beginn an Vollgas und knüppelt sich ein unglaubliches Pensum von der Leber. Die zahlreich versammelte Meute trotzt dem Niederschlag mit überschäumender Mosh-Bereitschaft und erzeugt bereits zu „früher Stunde“ den ersten fetten Circlepit.

Vom Regen in die Traufe... oder in diesem Fall zum Auftritt von TWILIGHT FORCE. Die selbsternannten Adventure-Metaller aus Falun servieren die volle Dröhnung klebriger Power-Metal-Klänge aus der Fantasy-Grabbelkiste, garniert mit Gummischwertern und Aufblasdrachen (auf denen sich zwei Fans ein Crowdsurf-Wettrennen liefern). Derweil fliegt vor der Bühne Glitzerkonfetti durch die Luft, und ein Bändertänzer zieht zum quietschbunten Treiben seine Kreise. Das ist ebenso kitschig wie gnadenlos over the top. Wenn´s nur nicht so verflucht viel Spaß machen würde...

Spaß haben auch die versammelten Folk-Jünger von VERSENGOLD vor der Hauptbühne, für den Verfasser dieser Zeilen hat der Gig von MUSTASCH aber eindeutig Priorität. Deren höllisch groovendes Riff-Bollwerk verzückt nicht nur den Kollegen Blom, sondern beschert auch den übrigen Kuttenträgern vor der T-Stage eine mitreißend sympathische Dreiviertelstunde.

Es folgt der nächste krasse Stilbruch, der von AVATAR in Form einer wahnsinnigen Freakshow auf der Main Stage entfesselt wird. Das sich jeglichen Genreschubladen entziehende Spektakel des Göteborger Hofnarrenkollektivs ist dank seines konzentrierten Irrsinns unheimlich unterhaltsam. Hauptattraktion ist dabei Sänger Johannes Eckerström, der trotz seiner ständigen Verrenkungen und Grimassen stimmlich vielseitig glänzen kann und das Spiel mit dem Publikum perfekt beherrscht.

Deutlich weniger schrill präsentieren sich TESTAMENT am späten Nachmittag. Die Thrash-Veteranen schütteln sich routiniert den Edelstahl aus dem Handgelenk, wirken heute jedoch stellenweise leicht schaumgebremst. Lediglich bei Vollgaskrachern wie ´Into The Pit´ oder ´The Formation Of Damnation´ bricht Ekstase aus.

Langsam senkt sich die Sonne gen Horizont und taucht das Summer Breeze in orangenes Licht, als IN FLAMES das Festival zum Überkochen bringen. Das Battlefield ist zum Bersten gefüllt, während die Schweden souverän abliefern, ohne dabei große musikalische Höhepunkte zu setzen.

AVANTASIA mögen polarisieren, die Größe, die das All-Star-Projekt über die Jahre angenommen hat, muss man Tobi Sammet allerdings neidlos zugestehen. Der redselige Zeremonienmeister verspricht zu Beginn, heute nicht so viel zu quatschen, was er selbstverständlich nur bedingt einhält, und macht kurz Bekanntschaft mit dem rutschigen Bühnenboden („Ich hätte mir was brechen können! Wenn ich Joey DeMaio hieße, wäre das Konzert jetzt vorbei“). Die bombastische Rock-Musical-Show trifft vor märchenhafter Kulisse wie erwartet ins Schwarze, die Stimmen von Bob Catley, Herbie Langhans, Jorn Lande, Geoff Tate und Adrienne Cowan hauchen Sammets Kompositionen die nötige Farbe ein. Ein würdiger Headliner, der in Sachen Schlagkraft aber nicht mit dem Großteil der anderen aufspielenden Acts mithalten kann und vereinzelte Längen im Programm vorzuweisen hat.

Die brachiale Urgewalt, mit der MESHUGGAH das Summer Breeze um 23:35 Uhr aus dem Märchenland reißen, ist beispiellos. Die Schweden sind sowohl live als auch auf Platte absolut einzigartig und beschwören mit brutaler Präzision und einer psychedelisch zuckenden Lichtshow eine regelrecht meditative Atmosphäre herauf.

Mit diesem Brutalo-Brett und den frühen Morgenstunden im Genick müssen BATTLE BEAST im Anschluss mächtig ackern, um nicht zu verblassen. Diese Aufgabe meistern die finnischen Kampfbiester jedoch spielend und peitschen ihre Fans hochmotiviert durch einen mit zahlreichen Hits gespickten Set. ´Beyond The Burning Skies´ ist schließlich der ideale Schlusspunkt unter einen bewegten und enorm vielseitigen Festivaltag. (sb)

Freitag

Morgenstund hat Gold im Mund: KISSIN´ DYNAMITE müssen zu quasi noch nachtschlafender Zeit (sprich: 13:50 Uhr) auf die Bretter. Für die konzerterprobten Jungs aus dem Schwabenländle ist der Gig in Dinkelsbühl sozusagen ein Heimspiel, und entsprechend routiniert haben Sänger Hannes Braun und seine Mannschaft die Anwesenden im Griff. Ein guter Start in den Tag.

Weiter geht´s mit QUEENSRYCHE, die mit einem Klassiker-Set zu begeistern wissen. Frontmann Todd La Torre zählt zweifelsfrei zu den besten Shoutern der Szene, die Sonne brennt vom Himmel, und Knaller wie ´Queen Of The Reich´, ´Take Hold Of The Flame´ oder ´Eyes Of A Stranger´ gehen ja sowieso immer.

Wer im Anschluss einen Ausflug zur Wera Tool Rebel Stage wagt, wird mit einer wirklich bockstarken Show belohnt: THE LAZYS kommen aus Australien, schlagen musikalisch in eine ähnliche Kerbe wie ihre „großen Brüder“ von Airbourne (mit ein bisschen weniger AC/DC-Einschlag, dafür einem Schuss mehr Punk´n´Roll), haben mit „Tropical Hazards“ eine der geilsten High-Energy-Rock-Scheiben der letzten fünf Jahre im Gepäck und lassen live nichts, aber auch absolut gar nichts anbrennen. Stark!

Da können DRAGONFORCE trotz ihres geilen Stage-Designs (die Bühne besteht aus mehreren Ebenen, die Podeste für die Saiteninstrumentalisten sind wie gigantische Videospielautomaten gestaltet) und zahlreicher Hits kaum mithalten, und die Nachricht, dass der Gig auf dem Summer Breeze die letzte Dragonforce-Show von Bassist Fred Leclercq sein wird, ist nach dem (schon vor einiger Zeit bestätigten) Abgang von Keyboarder Vadim Pruzhanov sowieso der Bummer. Davon ab wird jeder, der die Band mag oder generell auf High-Speed-Power-Metal steht, gut bedient.

AIRBOURNE sind immer für einen gehörigen Rock´n´Roll-Arschtritt gut, und auch heute macht die Band keine Gefangenen: Die Australier kredenzen dem bestens gefüllten Rund eine Gute-Laune-Rock-Nummer nach der anderen, wobei gleich fünf Songs (´Too Much, Too Young, Too Fast´, ´Girls In Black´, ´Heartbreaker´, ´Stand Up For Rock´n´Roll´ und ´Runnin´ Wild´) vom 2007er Debüt zum Zuge kommen. Kann man machen, und die Anwesenden danken es der Band mit tosendem Applaus. Nice!

Wenn der König zur Audienz bittet, kommen sie alle: KING DIAMOND fährt erwartungsgemäß richtig fett auf und präsentiert nicht nur den spektakulärsten Bühnenaufbau des Festivals – das Bühnenbild ähnelt einem gigantischen Puppen-Gruselhaus, komplett mit diversen Zimmern, verbindenden Treppenhäusern und einer Liebe zum Detail, die ihresgleichen sucht –, sondern auch in musikalischer Hinsicht ein absolut erstklassiges Programm. Wer hier aus irgendwelchen dubiosen Gründen („Ich mag den Gesang einfach nicht!“, „Auf der T-Stage spielen Napalm Death!“, „Mimimi!“) fernbleibt, verpasst tatsächlich etwas, denn eine Show von einem solchen Kaliber erlebt man auch auf Festivals nicht alle Tage – und wen Songs wie ´Arrival´, ´A Mansion In Darkness´ oder ´Halloween´ nicht mit Gänsehaut zurücklassen, der sollte dringend mal sein Leben überdenken.

Ich weiß, PARKWAY DRIVE sind eigentlich der Tagesheadliner, und objektiv betrachtet ziehen die Herrschaften ihr Ding inklusive fetter Pyro-Show auch wirklich mehr als ordentlich durch, aber ganz ehrlich: Wen interessiert das nach dem vorherigen Programmpunkt noch? Selbiges gilt ein Stück weit (leider) auch für HAMMERFALL, die ebenfalls einen mehr als soliden Gig spielen. Es kann halt nur einen König geben, da machste nix... (jp)

Samstag

Wolkenverhangen startet der Samstag, und auch einige Schauer gehen im Laufe des Tages auf das Festivalpublikum herab. In einer Regenpause liegt aber der Slot von RISE OF THE NORTHSTAR, deren Konzept „französische Band spielt Neunziger-Crossover und nutzt Japan als Inspiration“ ziemlich abgefahren klingt, aber mit einigem Erfolg zu funktionieren scheint. Jedenfalls herrschen vor der T-Stage großer Andrang und eine hohe Verkleidungsquote. An den Clawfinger-Gig vom Donnerstag kommen die Jungs aber nicht heran.

Auf der Main Stage stehen derweil EQUILIBRIUM, deren Fronter Robse als Kind in einen Topf mit Quasselwasser gefallen sein muss. Er kommt vor lauter Animieren kaum noch zum Singen – dabei bekommt er, zumindest beim Clean-Gesang, Hilfe vom neuen Bassisten Skar, der auch das überraschende The-Hooters-Cover ´Johnny B´ anstimmt. Insgesamt ein Gig der Marke Stumpf ist Trumpf, der vom Publikum immerhin mit Mosh- und Circlepit abgefeiert wird.

Das scheint auch das Motto der nachfolgenden LORDI zu sein. Ihren Zenit haben die finnischen Monster-Rocker schon länger hinter sich gelassen, und so sind es gefühlt auch eher die Kostüme als die Songs, die die Zuschauer vor der Bühne halten. Die Publikumsreaktionen gehen für einen Großteil des Auftritts kaum über die Animationen von Mr. Lordi hinaus, erst bei den ollen Bandhits wie ´Devil Is A Loser´ wird auch lautstark mitgesungen. Warum die Band außerdem mitten in einem Festival-Gig ein Basssolo platziert (zugegebenermaßen ist das technisch stark), weiß sie wohl nur selbst.

Auf dem Weg rüber zur T-Stage bekomme ich noch die letzten Töne des BURNING WITCHES-Gigs mit, der vor vollem Platz umjubelt beendet wird, bevor GRAND MAGUS die True-Metal-Axt schwingen. Beim Anblick von Fronter JB Christofferson meint Kollege Bauer erstaunt: „Der sieht ja mittlerweile aus wie ein obdachloser Wolverine“, und in der Tat scheint JB innerhalb kürzester Zeit um 20 Jahre gealtert zu sein. Musikalisch hat das keine Auswirkungen, vom Opener ´I Am The Law´ an zeigt das Trio, wo der Echtmetall-Frosch seine Locken hat. Schade allerdings, dass das Areal vor der Bühne nur äußerst spärlich gefüllt ist.

Bei ELUVEITIE auf der Hauptbühne sieht die Sache etwas anders aus. Trotz eines einsetzenden Regenschauers schauen die SchweizerInnen auf ein volles Battlefield inklusive massig Crowdsurfern und, gerade bei den härteren Songs, einem ansehnlichen Circlepit. Dabei sind vor allem Mitsing-Songs wie ´A Rose For Epona´ oder der abschließende Band-Überhit ´Inis Mona´ Fanfavoriten, aber auch ansonsten bietet der keltische Folk Metal der Eidgenossen ein kurzweiliges Konzerterlebnis.

Daran können SUBWAY TO SALLY nur bedingt anschließen. Das Septett hat nicht nur das Pech, dass sein Gig quasi komplett im Regen stattfindet, sondern auch mit einem matschigen Sound zu kämpfen, in dem selbst die Geige und Eric Fishs markantes Organ ab und zu untergehen. Das stimmungsmäßig aber doch einiges passiert, hat vor allem nostalgische Gründe: ´Kleid aus Rosen´ wird beispielsweise lautstark und über das Ende des Songs hinaus mitgebrüllt, und bei ´Henkersbraut´ springt das halbe Infield. Den Abschluss bildet dann ein Dreierpack vom aktuellen Album „Hey!“.

Der heutige Tagesheadliner sind BULLET FOR MY VALENTINE, deren Frontmann Matt Tuck ich auf den ersten Blick fast nicht erkannt hätte, denn er trägt seit Neuestem Rauschebart und Kappe. Im Vergleich zu Subway To Sally ist der Sound eine ganze Ecke besser, und die Bühnenshow hat einen US-Hochglanz-Touch. Auf der Speisekarte steht ein Querschnitt durch das gesamte Schaffen, allerdings fehlt heute leider ihre Durchbruch-Single ´All These Things I Hate´. Lang anhaltender Applaus und eine sprachlose Band zeugen trotzdem von einem gutklassigen Gig.

Einen Festivalabschluss nach Maß legen dann DIMMU BORGIR hin. 16 Jahre nach ihrem letzten Gig auf dem Dinkelsbühler Acker beglücken die Norweger die noch zahlreich anwesende Meute mit einem atmosphärisch dichten und absolut tighten Auftritt und sorgen trotz erneut einsetzenden Nieselregens für eine krönende Panda-Sahnehaube auf dem heutigen Tag. (mbl)

Es huldigten dem King, alberten mit Mr. Sammet und hotteten mit Matt Tuck ab: Jens Peters (jp), Maximilian Blom (mbl) und Simon Bauer (sb). Die Fotos schoss Peter Kupfer.

Bands:
DEATH ANGEL
SOILWORK
MIDNIGHT
IRON REAGAN
MUSTASCH
AVANTASIA
TESTAMENT
MESHUGGAH
QUEENSRYCHE
AIRBOURNE
KING DIAMOND
PARKWAY DRIVE
SUBWAY TO SALLY
BULLET FOR MY VALENTINE
HAMMERFALL
ENSLAVED
IN FLAMES
BATTLE BEAST
BURNING WITCHES
AVATAR
Autor:
Onlineredaktion

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