Review

Reviews 8.5
Death Metal Doom Metal

AHAB

The Coral Tombs

Label: Napalm/Universal
Dauer: 66:18
Erscheinungsdatum: 31.01.23
Ausgabe: RH 427

Wenn AHAB nach achtjähriger Plattenpause ein neues Album veröffentlichen, wird klar, was trotz der Doom/Death-Szene gefehlt hat: Über die Tatsache hinaus, dass die Band mit ihren literarischen Vorlieben (diesmal wurde quasi Jules Vernes´ Romanklassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ vertont) relativ allein dasteht, macht ihr auch hinsichtlich der Verbindung extremer Heaviness mit weitläufigen Melodien kaum jemand etwas vor. Sänger/Gitarrist Daniel Droste hat seine klare Stimme auf keiner der bisher vier LPs so selbstsicher und effektiv eingesetzt, was der Gruppe noch mehr Charakter verleiht. Die explosionsartige Eröffnung mit fast Black-Metal-kompatiblem Geknüppel und zwei interessanten Gaststimmen (Chris Dark von Ultha und Esoteric-Veteran Greg Chandler) setzen zusätzliche Akzente, obwohl „The Coral Tombs“ auch so schon das atmosphärisch abwechslungsreichste Werk des Quartetts ist.

Autor:
Andreas Schiffmann

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