Review

Reviews 8.0

ALESTORM

Black Sails At Midnight

Ausgabe: RH 265

Napalm/SPV (46:19)

Die schottischen Piraten gehen auf zweite Kaperfahrt. Binnen kürzester Zeit haben die Jungs eine treue Fanbase

aufgebaut. Kein Wunder, zünden doch alle Songs gleich beim ersten Durchlauf und sind die pure Lebensfreude.

Druckvoller Metalsound, dezent-kitschige Synthies (zum Glück weniger präsent als bei Turisas), Hörner, Violinen.

Eine schmissige Piraten-Party, die ALESTORM hier anzetteln. Der kauzige Gesang von Fronter Christopher ist

unverwechselbar und passt wie der Arsch auf den Eimer. Insgesamt sind ALESTORM einen Tick flotter und noch tanzbarer

als auf dem Debüt „Captain Morgan´s Revenge" geworden. Möchte behaupten, wer sich nur im Entferntesten für die

Mischung aus Folk und Metal begeistern kann, wird diese Band lieben. Aber auch Levellers-, Skyclad- oder

Dropkick-Murphys-Liebhaber sollten versuchen, den Melodien der Schotten zu widerstehen. Das wird eine harte Nuss

werden!

Autor:
Volkmar Weber
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