Review

Reviews 7.5
Death Metal

CORROSIVE

Ed

Label: Kernkraftritter/Alive
Dauer: 40:04
Erscheinungsdatum: 20.11.2020
Ausgabe: RH 402

Als Death-Metal-Band die Geschichte eines Serienmörders zu beleuchten, ist in etwa so originell, wie Lederhosen auf dem Oktoberfest zu tragen. Na ja, zumindest musikalisch lassen die Marburger auf dieser Ed Gein „gewidmeten“ EP nix anbrennen und hauen uns fetten Brutalo-Death-Metal um die Lauscher, der in puncto Groove und Vocals öfters mal an die besseren Tage der dänischen Subwoofer-Todesblei-Spezis Illdisposed erinnert (´Hunting Season´). Heraus ragt auch das von Critical-Mess-Frontgrunzerin Britta Görtz co-intonierte ´My Abomination´, das die technischen Fähigkeiten des Hessen-Quintetts unterstreicht. Als Bonus hat man nochmals das ´88er Demo-Tape (ja, CORROSIVE gibt´s tatsächlich schon so lange...) „War And Carcass“ neu und gelungen eingespielt. Unterm Strich also eine prima Sache für Death-Metal-Gurus.

Autor:
Patrick Schmidt

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