Review

Reviews 7.0
Gothic Metal Hardcore

CREEPER

Sex, Death & The Infinite Void

Label: Roadrunner/Warner
Dauer: 40:02
Erscheinungsdatum: 31.07.2020
Ausgabe: RH 398

CREEPER bewegen sich irgendwo zwischen leichtfüßigem Pop-Punk, Retro-Glam und Gothic/Wave-Schlagseite - in etwa so, als würde die Hubba Bubba kauende kalifornische Westküste auf die düstere Coolness Skandinaviens mit ihren dunklen Ikonen H.I.M. oder The 69 Eyes treffen. Unterkühlte Frauen-Co-Vocals, die glitzernde Attitüde eines David Bowie und ein Gesang, der gelegentlich entfernt sogar an Elvis erinnert, tragen ebenso dazu bei, dass die zweite Veröffentlichung der 2014 gegründeten Briten abwechslungsreich, eingängig und markant zugleich klingt. Trotz des Pop-Einschlags und der nicht zu sperrigen Produktion fehlt es „Sex, Death & The Infinite Void“ allerdings an ein paar echten Gassenhauern, die sich ohrwurmig ins Hirn fräsen, denn dann wären noch mehr Punkte drin.

Autor:
Conny Schiffbauer
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