Review

Reviews 8.0
Doom Metal

CRYPT SERMON

The Ruins Of Fading Light

Label: Dark Descent/Soulfood
Dauer: 55:07
Erscheinungsdatum: 13.09.2019
Ausgabe: RH 389

Ist ja nicht so, als kämen CRYPT SERMON aus dem Nichts, bereits ihr 2015er Album „Out Of The Garden“ etablierte die US-Truppe als konzentrierte, songwriterisch extrem fähige Ersatzdroge für Fans des epischen Doom Metal, der sich immer am Schaffen von sowohl Candlemass als auch Solitude Aeturnus entlanghangelte, gleichzeitig aber auch eine typische raue Underground-Aura versprühte, die mehr mit Procession, Scald oder Warning als mit (späteren) While Heaven Wept oder (aktuellen) Sorcerer zu tun hatte. „The Ruins Of Fading Light“ knüpft nun perfekt am Debüt an, setzt die ersten Eindrücke mit warmer Arthur-Rizk-Produktion und auffälligem Artwork gekonnt und präsentiert mit ´The Ninth Templar (Black Candle Flame)´ darüber hinaus einen wunderbaren Opener, dessen New-Light-Choir-ähnlicher Refrain sofort packt. Mit ´Key Of Solomon´, dem Titeltrack oder dem Album-Highlight ´Christ Is Dead´ finden sich weitere Songs dieses Kalibers, nichtsdestotrotz hätte der Platte - nicht nur, um sie zur knackigen Einzel-LP zu machen - ein Straffen durch erfahrene Hände (respektive Ohren) gutgetan, mindestens das echt langweilige ´The Snake Handler´, mit über neun Minuten zudem das längste Stück des Drehers, ist überflüssig und raubt dem Ganzen die allerletzte Champions-League-Anmutung. Dennoch: Leaders not followers!

Autor:
Boris Kaiser
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