Review

Reviews 7.5
Classic Rock Hard Rock

DIRTY SHIRLEY

Dirty Shirley

Label: Frontiers/Soulfood
Dauer: 56:55
Erscheinungsdatum: 24.01.2020
Ausgabe: RH 393

Der Bandname ist mal eher so semi, und auch das Cover sieht gaga aus, aber wenn George Lynch mit Drummer Will Hunt (Black Label Society, Evanescence) und Sänger Dino Jelusic ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellt, ist musikalische Qualität garantiert. Der kroatische Frontmann, ebenfalls bei Animal Drive und als Livemitglied des Trans-Siberian Orchestra aktiv, kann seine Roots, die im Hardrock der Siebziger und Achtziger liegen, nicht verleugnen und schafft es mühelos, den DIRTY SHIRLEY-Songs seinen eigenen Stempel aufzudrücken. In den besten Momenten erinnert er von der Dramatik her an Dio und schafft es mehrfach, sich in Coverdale-Sphären zu singen. Schade ist nur, dass Lynch, der sich spielerisch in Topform präsentiert (höre ´The Voice Of A Soul´), die Hardrock-Blaupause über die Albumlänge nicht konsequent beibehält, sondern auch einige bizarre Neunziger-Experimente unterbringt. Das düstere ´I Disappear´, das funkige ´Cold´ oder den an Weltmusik erinnernden Rausschmeißer ´Grand Master´ beispielsweise. Trotzdem eine Platte, auf der die Höhepunkte überwiegen.

Autor:
Thomas Kupfer
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