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Black Metal

MISANTHROPIC MIGHT

Feindt

Dauer: 39:35
Ausgabe: RH 383

Man findet bei diesem Schwarzmetall-Kommando einiges, um albern zu werden: Die Typen sehen aus wie Mudvayne nach einem Verkehrsunfall (bemalte Sturmmasken statt Corpsepaint), das Cover ist hart an der Schäbi-Metal-Grenze, Pseudonyme wie Slavetrader, Machine, Purgatory und Sic sind eher semi-kreativ, und sich mit diesem Bandnamen auf Misanthropie als Triebfeder zu berufen, ist jetzt auch nicht gerade irre innovativ (das Vorgängeralbum hieß wenig überraschend „Menschenhasser“). Das hält die Wiener aber nicht davon ab, mit „Feindt“ (ein gar nicht mal so blödes Wortspiel aus dem deutschen „Feind“ und dem englischen „feint“) einen echten Treffer vorzulegen: klassischer nordischer Black Metal, leicht episch, aber mit einem Schwergewicht auf den wichtigsten Genretugenden (Permafrost-Riffing, Hyperblast, Klirrkreisch, Bassist gerade aufm Klo). ´Lungs Of Steel´ hat im Mittelteil gut Slayer getankt, aber das macht die Chose nur noch geiler. Gelegentlich weht auch eine leichte Death-Metal-Brise durch die Szenerie, was nicht verwundert, da MISANTHROPIC MIGHT weitgehend deckungsgleich mit den Todesmetallern Parental Advisory sind und gemeinsam unter dem Banner Head Fuck Crew firmieren.

* Unter www.headfuckcrew.com gibt´s auch weitere Infos. Checkt zudem www.facebook.com/misanthropicmight.

Autor:
Jan Jaedike
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