Review

Reviews 8.0

MORGANA LEFAY

Aberrations Of The Mind

Ausgabe: RH 240

Black Mark/Twilight (47:36)

Respekt, meine Herren! Kaum eine Band hat es bislang so wie MORGANA LEFAY geschafft, gleichzeitig fest einen Platz in den Herzen der truemetallischen Bangergemeinde zu besitzen und doch keinerlei Berührungsängste mit zeitgemäßeren Sounds zu haben. Perfektioniert haben sie diesen Stil auf „Aberrations Of The Mind", auf dem die Gitarren so dermaßen Pantera-like krachen, dass man glauben könnte, der große Dimebag Darrell (R.I.P.) habe ihnen höchstpersönlich den Sound an den Amps eingestellt. Überhaupt ist dies sicher die kompromissloseste MORGANA LEFAY-Platte aller Zeiten. Nie war die Anzahl der schnellen, Thrash-beeinflussten Nackenbrecher auf einem Album der Bollnäs-Buam höher. Und doch bleibt selbstverständlich immer noch genügend Freiraum für die erhabenen Melodien und eingängigen Refrains, mit denen sich die Schweden in den vergangenen 15 Jahren ihren exzellenten Ruf erarbeitet haben.

MORGANA LEFAY 2007 sind die optimale Synthese aus alter Schule der Marke Metal Church oder Vicious Rumors und frischen Impulsen im Stile von Pantera oder Nevermore.

Autor:
Frank Albrecht
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