Review

Reviews 8.0
Death Metal Progressive

OBSCURA

A Valediction

Label: Nuclear Blast/Rough Trade
Dauer: 51:36
Erscheinungsdatum: 19.11.21
Ausgabe: RH 414

Mit ihrer sechsten Langrille gehen OBSCURA gleichzeitig in der Zeit zurück und vorwärts: „A Valediction“ wurde mit den Ex-und-wieder-Mitgliedern Jeroen Paul Thesseling (b.) und Christian Münzner (g.) umgesetzt, steht aber im Zeichen eines neuen, inhaltlich eher persönlichen Textkonzepts von Bandkopf Steffen Kummerer. Die erstmalige Zusammenarbeit des Quartetts mit Produzent Fredrik Nordström hat den seit je feingeschliffenen Tech-Death-Sound kaum angeraut, doch eine sympathische neue Unbekümmertheit lässt sich beim Hören des fiesen Kotzbrockens ´Devoured Usurper´ einerseits und des von Achtziger-Stadion-Rock (!) beeinflussten ´When Stars Collide´ mit Gastsänger Björn Strid (Soilwork, The Night Flight Orchestra) andererseits nicht leugnen. Dazwischen gibt´s noch mehr recht schnell zugängliche Tracks, die Komplexes leicht erscheinen lassen und das Album zu einer Quasi-Best-of machen.

Autor:
Andreas Schiffmann
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