Review

Reviews 5.0
Doom Metal Progressive

OCKRA

Infinite Patterns

Label: Argonauta/Cargo
Dauer: 27:52
Erscheinungsdatum: 20.03.2020
Ausgabe: RH 396

Fun Fact vorneweg: OCKRA sind nicht etwa legasthenische Liebhaber von Schoten-Gemüse, sondern haben das schwedische Wort für „wuchern“ als Name für ihre musikalische Unternehmung gewählt. Auffällig: Ins Kraut schießt auf dem Debüt des schwedisch-deutschen Trios vor allem die Länge der Songs. Bei einer Spielzeit von knapp 28 Minuten haben es nur vier auf diese EP geschafft. Das muss kein Schaden sein. Denn der laut Selbstbeschreibung „Progressive Doom Rock“ der in Göteborg beheimateten Band baut auf angemessen coole Riffs, die mitunter klingen, als habe jemand die Mittsiebziger-Black-Sabbath in die Mojave-Wüste verpflanzt. Dazu gibt es melodischen, mit Siebziger-Underground-Flair umrankten psychedelischen Satzgesang (der mir allerdings etwas zu zartblättrig ausfällt). So kommt nicht gerade Langeweile auf - hängen bleibt nach mehrmaligem Durchhören allerdings auch nicht allzu viel. Und progressiv ist das Ganze nur insofern, dass der Schlagzeuger ganz viele Wirbel spielt. Bis auf Weiteres bleiben Internal Void Chefgärtner im Progressive-Doom-Gewächshaus.

Autor:
Felix Mescoli
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