Review

Reviews 8,5
Heavy Metal

PHARAOH

The Powers That Be

Label: Cruz Del Sur/Soulfood
Dauer: 44:33
Erscheinungsdatum: 18.06.2021
Ausgabe: RH 409

Hand aufs Herz: Wer hätte ahnen können, dass PHARAOH nach dem Release des famosen „The Powers That Be“-Vorgängers „Bury The Light“ (2012) erst mal für eine knappe Dekade in der Versenkung verschwinden? Klar, Schlagzeuger Chris Black hat mit High Spirits noch eine Nebenbaustelle (oder besser: Hauptbaustelle), und auch der Rest der Musiker taucht immer mal wieder in Line-ups diverser Underground-Combos auf, aber come on: neun Jahre? Sei's drum, unterm Strich zählt ja bekanntlich sowieso nur das, was am Ende auf dem Plattenteller landet, und hier knüpft die Truppe gottlob an alte Qualitäten an. Im Songwriting diesmal etwas progressiver (keine Sorge, wir sprechen hier nicht von Dream-Theater-Ausmaßen, sondern eher von älteren Fates Warning...), klingen PHARAOH auch auf ihrem fünften Longplayer im allerbesten Sinne kauzig. US-Metal trifft auf britischen Stahl, roher Gitarrensound auf mitreißende Melodien, und über allem thront die wirklich exzellente Stimme von Tim Aymar. Wer ein Faible für Truppen wie Metal Church, Riot oder Omen hat, wird auch mit diesem Album glücklich werden.

Autor:
Jens Peters
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