Review

Reviews 8.0

POVERTY´S NO CRIME

Save My Soul

Ausgabe: RH 244

(53:39)

Vier Jahre Pause bedeuten im schnelllebigen Musikgeschäft fast so was wie Neuanfang - erst recht, wenn man, wie im Falle der deutschen Prog-Metaller POVERTY´S NO CRIME, auch live wenig bis gar nicht präsent ist. In kreativer Hinsicht hat die Pause den Niedersachsen jedoch nicht geschadet - im Gegenteil. „Save My Soul" klingt über weite Strecken deutlich ausgereifter und vielseitiger als „Chemical Chaos" (mit dem doomigen ´The Torture´ und der Halbballade ´The Key To Creativity´ als Extrempole). Deutliche Unterschiede auch beim Sound: War der Vorgänger noch reichlich undynamisch und trocken produziert, so hat Tommy Newton der Band in Celle ein deutlich farbenfroheres, frischeres und druckvolleres Klangkostüm geschneidert, das endlich auch wieder den Metal-Faktor der Band unterstreicht.

Autor:
Mike Borrink
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