Review

Reviews 9.0

POVERTY´S NO CRIME

The Autumn Years

Ausgabe: RH 110

Puuh, das hätte ich von POVERTY'S NO CRIME beim besten Willen nicht erwartet. Konnte die Debütscheibe "Symbiosis" noch mit gutklassigem, aber leicht kategorisierbarem Prog-Metal aufwarten, treten die Niedersachsen diesmal alle Genreklischees und ausgelutschten Trademarks in die Tonne und liefern neun zeitlose, absolut eigenständige Songs ab, die die Schublade "Progressive Metal" mit einem lauten Knall zerbersten lassen. Eine knisternde Atmosphäre wie auf Bruce Dickinsons letztem Album und Iron Maidens "The Number Of The Beast", dazu krachende Power-Keyboards, simpel-geniale Riffs aus dem Rush-Fundus und superbe, oft hitverdächtige Vocals - diese Scheibe packt dich mit dem ersten Akkord und gibt erst Ruhe, wenn du zum zehnten Mal den Repeat all-Knopf gedrückt hast. Nix mit frickeliger Musikstudentenhampelei, nix mit ohrenfeindlichem Intellektuellengeseiere - PNC machen einfach nur arschgeile, mitreißende MUSIK. Für mich die Platte des Monats.

Autor:
Michael Rensen
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