Review

Reviews 7.5

SALIVA

Love, Lies & Therapy

Ausgabe: RH 350

Universal (42:22)
Im Vergleich zu Acts wie Nickelback, 3 Doors Down, Shinedown und Seether standen die 1996 gegründeten SALIVA etwas zurückversetzt in der zweiten Erfolgsreihe, wenngleich das Gespann aus Memphis stets solide Arbeit abgeliefert hat. Mit ihrem neuesten Werk „Love, Lies & Therapy", das das zweite Album mit Sänger Bobby Amaru ist, starten die US-Boys einen neuen Angriff auf die Ohren der Modern-Hardrock-Klientel. Das Songwriting pendelt wenig überraschend zwischen einer ganzen Armada von Balladen und Halbballaden, punktet allerdings auch für die Fans härterer Klänge mit einigen coolen Tracks im Mid- und Uptempo-Bereich. (Ähem, ja... - Red.) So überzeugen ´Trust´ und ´Tragic Kind Of Love´ mit kraftvoll-epischen Refrains, während ´Bitch Like You´ räudiger daherkommt, ´Broken Wings´ mit dunklen Harmonien flirtet und das mit dezenten Rap-Parts versehene ´Go Big Or Go Home´ an Linkin Park und P.O.D. erinnert. Die erste Single ´Refuse To Lose´ ist überraschend schwach ausgefallen, wohingegen das Michael-Jackson-Cover ´They Don´t Care About Us´ okay klingt. Fans der eingangs genannten Bands dürften Gefallen an „Love, Lies & Therapy" finden.

Autor:
Conny Schiffbauer
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