Review

Reviews 7.5

SUICIDE SILENCE

Suicide Silence

Ausgabe: RH 358

Nuclear Blast/Warner (44:17)
Während das letzte Album „You Can´t Stop Us“ noch letzte Ideen und Textzeilen des verstorbenen Sängers Mitch Lucker enthielt, ist die passenderweise selbstbetitelte neue Scheibe nun endlich der hundertprozentige Neuanfang für die Deathcore-Jünger mit Ex-All-Shall-Perish-Frontmann Hernan „Eddie“ Hermida. Dabei drücken die Herren aus Riverside in Kalifornien auf ihrem fünften Longplayer weniger aufs Deathcore-Brutalo-Pedal zu Gunsten eines aufgelockerten Songwritings. Natürlich zermalmen Geschwindigkeitswechsel, markerschütternde Schreie und komplexe Kompositionen immer noch die Gehirnwindungen, aber inmitten des Wahnsinns finden zunehmend mehr ruhige Momente mit klarerem Gesang, Melodien und Balladen-Ambitionen Platz. Es groovt mehr, wenngleich Vergleiche mit Nu-Metal-Combos hinken. Gebretter-Puristen mögen mit dieser sanften Entwicklung ihre Probleme haben, unterm Strich steht SUICIDE SILENCE die neue Herangehensweise aber gut zu Gesicht.

Autor:
Conny Schiffbauer
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.