Review

Reviews 6.5
Doom Metal Heavy Metal

SUNBOMB

Evil And Divine

Label: Frontiers/Souldfood
Dauer: 48:22
Erscheinungsdatum: 14.05.2021
Ausgabe: RH 408

Erst im März erschien mit Sunstorm (anfangs Joe Lynn Turner, inzwischen Ronnie Romero) ein sehr ähnlich betiteltes Konstrukt. Nun also SUNBOMB - so langsam gehen Frontiers die Namensideen für ihre inflationären Projekte aus, die allesamt von Plattenfirmen-Präsident Serafino Perugino „kreiert, betreut und gelenkt“ werden. Hinter „Evil And Divine“ stecken mit Tracii Guns (L.A. Guns) und Michael Sweet (Stryper) zwei altgediente Recken, angesichts derer Vita die stilistische Ausrichtung etwas verwundert. Statt Sleaze Rock oder Glam Metal gibt es nämlich doomig angehauchten Epic Metal, der mal zäher (´Take Me Away´) und mal flotter (´Better End´) inszeniert ist. Das Album dudelt halbwegs gefällig vor sich hin, erreicht aber bei weitem nicht die Tiefe und Klasse von Bands wie Candlemass oder Sorcerer. Dazu sind die Riffs zu belanglos, der Gesang ist emotional zu unbeteiligt, und die Songs an sich sind schlichtweg nicht packend genug. Klar, scheiße geht anders, aber Rufe nach einem weiteren SUNBOMB-Album löst „Evil And Divine“ nicht gerade aus.

Autor:
Marcus Schleutermann
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