Review

Reviews 7.0
Rotzrock

TEMPEL

Tempel

Label: Jansen/Membran
Dauer: 40:05
Ausgabe: RH 384

Fanservice im allerstraightesten Sinne: Wer von den Überbratmeistern Kvelertak nicht genug bekommen kann, darf sich nun an TEMPEL gütlich tun, dem Hobbyprojekt von Drummer Kjetil Gjermundrød, der damit nur in Nuancen von der Erfolgsformel und der No-bullshit-Attitüde seines Hauptarbeitgebers abweicht. Das selbstbetitelte und -verlegte Debüt aus dem Jahr 2018 ist kürzlich wiederveröffentlicht worden und präsentiert sich als absolut amtliche Angelegenheit; fast jeder Song hätte ähnlich auf einem Kvelertak-Album landen können, wenngleich das Material in der Breite nicht so stark ist und hier und da Passagen stärker ins Thrashige oder Doomige rutschen. Wenn aber Gjermundrød in Interviews schon selbst betont, einer der Hauptunterschiede bestehe darin, dass die Lyrics hier in Englisch seien, sollte klar sein: Originell geht anders. But make no mistake, dieses Quartett gibt kompetent, räudig und entschlossen uffe Mütze.

Autor:
Thorsten Dörting
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.