Review

Reviews 8.0
Black Metal

THE DEATHTRIP

Universal Death Totem

Label: Svart/Cargo
Dauer: 45:20
Erscheinungsdatum: 20.09.2019
Ausgabe: RH 391

Beim Hören von „Universal Death Totem“ werden nicht zuletzt deshalb Erinnerungen an die ersten zwei Alben der Briten <code> und die experimentellen Dødheimsgard (deren Aldrahn sang THE DEATHTRIPs Debüt ein) wach, weil Mat McNerney die Waldschrat- (Hexvessel) und Dunkel-Rock-Outfits (Grave Pleasures) vorübergehend eingemottet hat, um sich aufs Neue abseitigem Black Metal zu widmen. Die versponnenen Kompositionen seines Landmanns Paul Groundwell entziehen sich den meisten Genre-Konventionen, auch wenn das Projekt angeblich von Beherit & Co. beeinflusst ist. Hinter nur scheinbarer Primitivität verbirgt sich vielmehr methodischer Eigensinn, denn irgendwie gelingt es dem Quartett immer, um mehrere Ecken zum Ziel zu gelangen - keine leichte Kost, aber dank seiner enigmatischen Aura dauerhaft reizvoll, wo andere ihre Schwarzwurzeln mit pseudo-geheimnisvollem Kunstdünger ersticken.

Autor:
Andreas Schiffmann
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