Review

Reviews 5.0
Black Metal Folk Metal

THORONDIR

Des Wandrers Mär

Label: Trollzorn/Soulfood
Dauer: 58:36
Ausgabe: RH 384

Ihre längere Pause haben THORONDIR augenscheinlich nicht zur Weiterentwicklung genutzt. Mit diesem dritten Album und dem zugrundeliegenden Fantasy-Konzept empfehlen sich die Bayern vom Start weg für einen Auftritt beim nächsten Ragnarök Festival, denn „Des Wandrers Mär“ ist ein lehrbuchhaftes Stück Deutschheidenlärm mit allem Für und Wider: überzeugend galliges Geschrei hier, schwülstige Texte dort, erst stimmungsvoller Bombast, dann beliebige Dudelei, einerseits erdige Riffs und andererseits unschön pappig klingende Drums. Unabhängig von diesem zwiespältigen Gesamteindruck hätte das Sextett um die federführenden Wienerl-Brüder bei aller Erzählfreude stärker darauf achten können, kompositorisch schneller auf den Punkt zu kommen, denn obwohl die Songs nie zu lang sind, wirken ganze Abschnitte redundant. Für die erste Liga oder internationale Bühnen reicht es also immer noch nicht.

Autor:
Andreas Schiffmann
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