Review

Reviews 4.5
Alternative Hardcore

TRIPSITTER

The Other Side Of Sadness

Label: Prosthetic/Cargo
Dauer: 43:38
Ausgabe: RH 384

Post-Hardcore ist inzwischen ein so weites Feld, dass die Benennung des Genres allein nicht sehr erhellend ist. TRIPSITTER interpretieren das Ganze durch angezerrte Gitarren, pendeln zwischen offen angeschlagenen Akkorden und mal melodischen, mal dissonanten Licks und Zweitstimmen, meist im Midtempo, doch mit Ausritten nach oben. Dazu gibt es frenetisches Teenage-Angst-Gekrähe. Das Ergebnis ist weder besonders eingängig noch ernsthaft heftig. Die Stimme nervt recht schnell, zudem will der durchaus radikale gesangliche Ansatz nicht zur Harmlosigkeit des restlichen Sounds passen (besonders daneben im hauptsächlich akustischen ´Of Flowers´). Generell ergibt sich ein musikalisch unrundes und inhaltlich egozentrisches Bild, dessen Elemente keine stimmigen Songs ergeben. Angehörs eines solchen „Hardcore“ wünscht man sich wieder mal die Rückkehr von Wut, Wucht und Weltanschauung anstelle von Nabelschau und Pipi in den Augen.

Autor:
Hendrik Lukas
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