Review

Reviews 8.0

AMON AMARTH

Jomsviking

Ausgabe: RH 347

AMON AMARTH waren nie die experimentierfreudigste Band, trauen sich mit „Jomsviking“ aber einiges. Deutlicher denn je frönen die Schweden dem traditionellen Heavy Metal, ohne dabei ihren Death-Wurzeln untreu zu werden. Das Ergebnis: ein Riffing à la Priest oder Accept mit fetten Double-Leads, klasse Gitarrensoli und variablem, mächtig angepisstem rhythmischem Sportgerülpse von Johan Hegg. Ihre Midtempo-Wohlfühlzone verlassen die Nordmänner zu Gunsten peitschender Ausflüge wie ´First Kill´ oder ´Vengeance Is My Name´, und beim Duett (!) ´A Dream That Cannot Be´ zeigt sich uns Doro von ihrer grantigsten Seite. Auf ihre heißgeliebten Mitgröl-Stampfer müssen Fans aber keinesfalls verzichten: Zu ´Raise Your Horns´ lässt sich die metgeölte Kehle bestens heiser grollen. Das Ganze lupenrein produziert von Andy Sneap, wobei der Gesang vielleicht eine Spur zu weit im Vordergrund steht. Dennoch: Daumen hoch, sagt Odin. Und ich? Gehe jetzt in Peters´ Büro, Fensterscheiben zerrülpsen.

Autor:
Alexandra Michels
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