Review

Reviews 7.5
Doom Metal Hard Rock

DENNER´S INFERNO

In Amber

Label: Mighty/SPV
Dauer: 43:00
Erscheinungsdatum: 15.11.2019
Ausgabe: RH 391

Für viele Leute (speziell für Matthias „Mercyful“ Mader) ist Michael Denner eine Legende, weil er seine Gitarre bei King Diamond respektive Mercyful Fate eingestöpselt hat und somit an diversen Genre-Klassikern beteiligt war. Mit DENNER´S INFERNO meldet er sich nun zurück und präsentiert ein Album, das tief im obskuren Rock der Siebziger verwurzelt ist und somit ausreichend Futter für Metal-Archäologen und Hornbrillen-Hipster gleichermaßen bieten dürfte. Zu entdecken gibt´s einiges auf „In Amber“. Erinnert der Opener vom Vibe her noch an alte Rainbow, gibt das folgende ´Fountain Of Youth´ (vom selbstbetitelten Force-Of-Evil-Album, bei dem Denner mit seinem Mercyful-Fate-Sidekick Hank Shermann aktiv war) eine doomige Richtung vor und klingt wie ein Bastard aus Sabbath und Candlemass. Tracks wie das humorvoll betitelte ´Taxman (Mr. Thief)´ oder das soulige ´Loser´ entpuppen sich beim ersten Durchlauf nicht unbedingt als Perlen, entfalten aber nach und nach ihren ganz eigenen Charme, da es Denner mühelos gelingt, den Songs mit seinem akzentuierten und geschmackvollen Gitarrenspiel (weniger ist manchmal mehr!) seinen Stempel aufzudrücken.

Fun Fact am Rande: Sänger Chandler Mogel soll angeblich aus New York stammen, sieht aber Mercyful Mader dermaßen ähnlich, dass man meinen könnte, unser NWOBHM-Experte hätte sich bei DENNER´S INFERNO höchstselbst hinters Mikro geklemmt.

Autor:
Thomas Kupfer
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