Review

Reviews 8.0
Death Metal

HYPOCRISY

Worship

Label: Nuclear Blast/Rough Trade
Dauer: 50:27
Erscheinungsdatum: 26.11.21
Ausgabe: RH 414

Peter Tägtgren hat wieder Bock auf HYPOCRISY! Acht Jahre nach dem letzten Longplayer „End Of Disclosure“ meldet sich der 51-jährige Schwede mit seinem Lieblingsbaby zurück und wird mit „Worship“ keinen Fan enttäuschen. Tägtgren und seine beiden langjährigen Weggefährten Mikael Hedlund (b.) und Horgh (dr.) haben im Laufe der Jahrzehnte ihr eigenes Erfolgsrezept entwickelt, und warum sollte man von Erfolgreichem auch abweichen? So gibt es auf dem 14. Studioalbum jede Menge typischen HYPOCRISY-Stoff, vor allem natürlich epische Midtempo-Hymnen mit viel Wiedererkennungswert. Allen voran seien in diesem Zusammenhang die zukünftigen Live-Kracher ´We´re The Walking Dead´, die erste Videoauskopplung ´Chemical Whore´ (könnte glatt ein neues ´Roswell 47´ werden…) und das mitreißende ´Children Of The Gray´ genannt. Etwas aus dem Rahmen fallen das modern schreddernde ´Dead World´, das Peter zusammen mit seinem Sohn Sebastian geschrieben hat, sowie das atmosphärische ´Bug In The Net´. Der Rest ist richtig guter, typischer HYPOCRISY-Stoff, auf den zumindest der Rezensent nach acht Jahren der Enthaltsamkeit wieder richtig heiß ist. Klar, „Worship“ ist irgendwo auch ein Nummer-sicher-Album, aber kann man das einer stilprägenden Band wirklich vorwerfen?

Autor:
Patrick Schmidt
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