Review

Reviews 8.0

MÄRVEL

Hadal Zone Express

Ausgabe: RH 323

Killer Cobra/Rough Trade (38:24)

MÄRVEL, „Hadal Zone Express“ ist bereits ihr viertes Album, beziehen sich auf den Glam- und Shock Rock der Siebziger, auf Sechziger-Soul, Achtziger-Metal, Power Pop sowie dieses immer mal wieder über-hippe Ding namens Yacht Rock und dürften mit dieser Mische vor allem da gerne gesehen sein, wo das brillante letztjährige Debüt von Robert Pehrsson´s Humbucker noch immer die Löcher aus dem Käse fliegen lässt. Ein bisschen Early-Kiss- und Alice-Cooper-Feeling hier, diverse Hellacopters- und Imperial-State-Electric-Vibes dort, zwischendurch ´ne Ian-Gillan-Huldigung (das Ende von ´Dead Rock´n´Roller´) oder ein kleiner Scorpions-Melodien-Klau (´Long Overdue´) - die Schweden wissen, wie man die Weiber zum Tanzen kriegt und die Boys an die Bar, wo Öl und Snaps in Strömen fließen und der Grummelkopp hinterm Tresen dir schneller, als dir lieb ist, verklickert, dass du die heiße Sinje besser vergisst, denn die zieht schließlich IMMER nur mit Typen ab, die in ´ner coolen Band spielen oder zumindest so tun, und garantiert nicht mit dir, der dir noch nicht mal ´ne 36er-Cheap-Monday mehr passt. Der schönste Titel des Albums lautet ´Until The Sun Comes To Wake´, das beste Lied ist das Titelstück: knappe vier Minuten supersmoothe Songwriting-Kompetenz.

Autor:
Boris Kaiser

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