Review

Reviews 8.5

MORNE

Asylum

Ausgabe: RH 291

Profound Lore/Cargo (66:08)

MORNE sind bereits jetzt, mit ihrem zweiten Album, enorm wichtig, denn sie haben Musikalität und tonnenschwere Epik in den Crust gebracht. Und nicht nur das: Die Truppe aus Boston fügt zusammen, was nach Vorstellungen der parlamentarischen Zweidrittelmehrheit gar nicht zusammengehört. Crust und Dunkelheit der Marke My Dying Bride? Crust und Isis/Neurosis-Kaskaden? Crust und Wave? Crust und Anspruch? Alles geht. Und zwar deshalb, weil man bei MORNE niemals das Gefühl bekommt, dass es auf Biegen und Brechen gehen MUSS. Kompositionswunder, in sieben zumeist überlange Songs gehaucht. Ein Album wie ein Keulenkuss. Sollte jeder Gourmet-Metaller gehört haben.

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann
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