Review

Reviews 7.0
Death Metal Progressive

RIVERS OF NIHIL

The Work

Label: Metal Blade/Sony
Dauer: 64:23
Erscheinungsdatum: 24.09.21
Ausgabe: RH 412

Melodien (die sie auch entsprechend mitreißend in Szene setzen), dass die Pflege ihrer Wurzeln im extremen Metal wie bloße Makulatur oder sogar unnötiger Ballast wirkt. Spätestens auf dem neuen Album der Amerikaner erscheinen Todesblei-Knüppelei und schwerfällige Zeitlupen-Riffs zu Post-alles-Gebrüll verzichtbar, wenn man diese Stereotypen betörenden Prog-Parts mit eleganten Saxofon- und Synthesizer-Motiven gegenüberstellt. Würden sich die teils wieder (zu) langen Tracks nur auf diese Glanzmomente beschränken - dazu wird oft hervorragend klar gesungen -, wäre „The Work“ ein sehr eingängiges Album mit Anspruch auf Zeitlosigkeit; so deutet in erster Linie ein kompakter Leisetreter wie ´Waiting´ an, wozu das Quintett imstande wäre, wenn es sich nicht manchmal selbst im Weg stünde. In Insiderkreisen heißt das Kunst, glaube ich.

Autor:
Andreas Schiffmann
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