Review

Reviews 7.5

SODOM

Epitome Of Torture

Ausgabe: RH 312

Steamhammer/SPV (41:05)

SODOM betreiben mit „Epitome Of Torture" weiterhin Fanpflege, wie sie es schon lange mal mehr, mal weniger hochwertig tun. Große Enttäuschungen sind bis dato ausgeblieben, das Revolutionäre der Anfangstage hat die Band ebenso aufgegeben und einem gewissen Konservatismus Platz gemacht. Das steht dem Ruhrpott-Trio nicht schlecht, und auch auf Album Nummer 14 befinden sich einige Nummern, für die man der Band guten Gewissens Lobeshymnen dichten darf. Vor allem der erste Teil der Platte überzeugt. Der Opener ´Final Bullet´ hat definitiv Hitpotenzial (das Outro gehört zu den besten Teilen, die SODOM je geschrieben haben), ´Stigmatized´ sollte auch Fans der ersten Stunde zusagen, und ´S.O.D.O.M.´ gefällt mit beweglichem, aber massivem Riffing. Hinten raus wird das Album dann schwächer, und es fällt auf, dass die Rhythmusgitarre durchaus mehr Druck hätte vertragen können. Sodomaniacs werden zufrieden gestellt, Leute, die die Band noch nie mochten, werden auch dieses Album nicht schätzen lernen. Also alles wie immer.

Autor:
Felix Patzig
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