Review

Reviews 8,5
Death Metal Speed Metal

THE VERY END

Zeitgeist

Label: Apostasy/Alive
Dauer: 49:18
Erscheinungsdatum: 30.04.2021
Ausgabe: RH 407

Wie ein elegantes Raubtier schleichen sich THE VERY END nach neun Jahren im Off zurück ins Rampenlicht. Mit einer Leichtigkeit, die an Soilwork oder auch die besten Momente von Sänger Björn Gooßes' alter Wirkstätte Night In Gales erinnert, bewegt sich „Zeitgeist“ zwischen melodischem Death und Thrash, transzendiert dank seines makellosen Gespürs für Hooklines, einer brillanten Instrumental- und Gesangsleistung sowie massiv swingender Rock'n'Roll-Vibes aber locker beide Genres. 'Light The Lows' lässt mit rasendem Tempo, tiefen Growls und einer düsteren Atmosphäre an Testaments „The Gathering“ denken, den Refrain von 'On Parole' würden Motorjesus nicht besser hinbekommen, und das in den Strophen brutal mahlende 'The Day It All Went Black' weckt mit seiner fiebrigen Melodie gar melancholische Erinnerungen an Depressive Age. Das soll nur im Ansatz illustrieren, wie vielseitig THE VERY END klingen, letztlich findet sich auf diesem wunderbar organisch produzierten Werk nicht ein einziger Ausfall. Ganz sicher eines der besten deutschen Metal-Alben des Jahres.

Autor:
Tobias Blum
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos