Review

Reviews 8.0

VOICE

Golden Signs

Ausgabe: RH 170

Neues Kraftfutter für Melodic-Bombast-Fans. Nach ihrem ´99er Debüt „Trapped In Anguish“ („Prediction“ erschien noch als Eigenproduktion) legen die Deutschen VOICE nun den Nachfolger „Golden Signs“ vor. Inzwischen mit an Bord: Stefan Schwarzmann (Accept, Running Wild), den man als neuen Fellverdrescher gewinnen konnte und der auch live zum Einsatz kommen soll.

An ihren Trademarks hat die Band zum Glück nicht viel verändert. Neun gut arrangierte Songs (auf der Limited Edition findet man zusätzlich den Goodtime-Rocker ´The Visitors´), die allesamt mit coolen Hooklines (gute Vorstellung von Sänger Oliver Glas), bombastischen Chören und solider Gitarrenarbeit aufwarten. Die ebenfalls gelungene Produktion setzt die Qualitäten der Band gut in Szene, und die Keyboards sorgen für den nötigen Bombast.

Vom speedigen Opener ´Golden Signs´, dem an Stratovarius erinnernden ´On My Way´ bis zum besten (weil abwechslungsreichsten) Song ´The Prediction (2001)´ findet man alles, was das Power Metal-Herz begehrt: fette Riffarbeit, geschickte Rhythmus- und Tempo-Variationen sowie vereinzelte Rückbesinnungen auf Progressive Metal-Wurzeln in den Zwischenteilen. Langeweile kommt nie auf!

Nicht ganz so munden wollen allerdings die Texte, die für meinen Geschmack etwas zu platt ausgefallen sind, und die Ballade ´The Last Dance´. Dies schmälert den Gesamteindruck jedoch kaum. Kurzum: Diese Platte geht gut rein. Power Metal-Fans können hier nichts falsch machen!

Autor:
Mike Borrink
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