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REVIEW 8.0 24.11.2021, 08:00

(Album, RH 414, 2021)

THE THREE TREMORS - Guardians Of The Void

Dieses Projekt von Sean Peck (Cage), Harry Conklin (Jag Panzer) und Tim Owens (zu viele, um sie hier aufzuzählen) ist nach subjektiver Betrachtungsweise entweder ein Dream-Team des Echt-Metalls oder eine Versammlung von bemühten B-League-Shoutern. Und irgendwie beides. Drei Granaten-Frontmänner, die es kommerziell nie ganz nach oben geschafft haben, aber auch nicht gerade unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden, wollen der gesamten Metal-Welt ´ne Lektion erteilen. Speziell Sean und Tim nehmen den Mund gern voll, aber sie liefern auch. Von sämtlichen Bands und Projekten der drei Herren schlagen Cage am deutlichsten durch. Deren Übersongs wie ´Metal Devil´ oder ´Blood Of The Innocent´, aber auch Pecks fantastisches Empires-Of-Eden-Feature ´Eternal Devastation´ klingen nicht nur einmal an. Auch die latente King-Diamond-Vorliebe von Cage erkennt man. Man sollte THE THREE TREMORS ohnehin nicht auf die sich wirklich hervorragend ergänzenden Vokalisten beschränken. Was hier von A.J. Mills und Tony Newton an Riff-Herrlichkeit und schicken Soli rausgeschleudert wird, bringt einen fast durchgehend zum Strahlen, und Drummer Sean Elg legt nach seiner Performance bei KK´s Priest schon die zweite Weltklasseleistung in diesem Jahr vor. Die druckvolle und zugleich transparente Produktion hievt „Guardians Of The Void“ endgültig auf jeden True-Metal-Einkaufszettel (ja, bitte kaufen, das Album wird nur auszugsweise auf Streaming-Plattformen erhältlich sein). Metal up your ass? Aber so was von!

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